FRENCH FIN MIN SAYS FRANCE MAY
HAVE TO SEEK IMF BAILOUT AS CRISIS GROWS OVER ITS CREDIT RISK, NOW
WORSE THAN ITALY
FRANCE S DEBT CRISIS RISKS
SPILLING INTO OTHER EUROEONE COUNTRIES
REVOLUTION CLOSE AS THE MOVEMENT
BLOQUONS TOUT PLEDGES TO BRING FRANCE TO A HALF ON SEPT 10TH
POLLS SHOW 63% OF THE FRENCH
SUPPORT BLOQUONS TOUT
MACRON S ILL JUDGED LAWSUIT
AGAINST CANDACE OWENS OVER BRIGITTE MAY HAVE CONTRIBUTED TO A FLIGHT
FROM THE FRENCH TREASURIES
MACRON S DISREGARD FOR THE FACTS
AND LAW IN HIS VIRAL LAWSUIT MAY HAVE FUELLED DOUBTS ABOUT HIS
LEADERSHIP ABILITIES
From media
France is edging closer to
potentially seeking a bailout from the International Monetary Fund
(IMF) as its government faces mounting pressures, with Finance
Minister Eric Lombard acknowledging that the risk of IMF intervention
is "in front of us." The country’s economic instability
has been worsened by a ballooning national debt and a rising budget
deficit, expected to hit 5.4% of GDP this year, according to reports.
Lombard
admitted that while the government hopes to avoid seeking IMF help,
it’s a possibility they can’t rule out. "It is a risk that
we would like to avoid, and one that we should avoid, but I cannot
tell you that this risk does not exist," he said. France’s
debt currently stands at a record €3.3 trillion (£2.85 trillion),
surpassing the size of its entire economy, putting significant
pressure on the government’s ability to maintain fiscal control.
On August 26, long-term
borrowing costs for France reached their highest level since 2011,
with the yield on 30-year French bonds rising to a 14-year high of
4.42%. The 10-year yield also rose to its highest level since March,
further highlighting doubts about the country's economic future.
https://www.businesstoday.in/world/story/frances-national-debt-surpasses-gdp-finance-minister-maybe-heading-for-imf-bailout-491516-2025-08-28
debt
stood at €3.345 trillion at the end of the first quarter of 2025.
This figure has increased significantly over the past two decades.
From 60% of the gross domestic product (GDP) at the start of the
2000s, it crossed the 100% threshold in 2020 due to the pandemic and
has continued to rise, reaching 113.9% of GDP this year.
What does this mean?
The
difference between French and German government bond yields is a key
barometer of investor confidence in France’s fiscal outlook. When
the gap widens, it signals rising anxiety—like back in June after
President Macron’s snap elections, and now again with new political
gridlock and US trade tensions driving the spread up. Analysts at
MUFG highlight echoes of last December, when failed budgets and a
prime minister’s resignation sent the spread near a recent high. So
far, currency markets have stayed calm, and ING expects the eur/usd
rate to hold steady unless French risks intensify. But with a
September 8 confidence vote and a looming ratings review from Fitch,
investors are wary. Unresolved policy standoffs and questions over
budget discipline remain, while Japanese buyers—who once stepped
away from French debt—are still tiptoeing back in.
France’s fiscal reputation
faces renewed pressure, with the OAT/Bund spread at its widest since
last year’s biggest political shocks. Further downgrades from
credit agencies like Fitch could trigger more selling—especially
among cautious foreign investors. While some technical factors play a
role, any fresh twists or deeper political divides could jolt bond
and currency markets again.
France’s gridlock highlights
wider European worries about political fragmentation, lackluster
reforms, and ballooning public debt. A failed confidence vote in
September could open the door to another government shakeup, sending
ripples through global investor sentiment toward European assets.
Beyond France, the episode raises big questions about Europe’s
capacity to manage rising populism and external shocks without
stumbling.
https://finimize.com/content/french-political-drama-sends-oatbund-spread-to-new-highs
Frankreichs
Premierminister François Bayrou ist wahrlich nicht zu beneiden: Die
vorherigen Regierungen – und Präsident Macron selbst – haben
einen Schuldenberg in Höhe von 3,3 Billionen Euro aufgetürmt, das
sind 114 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Damit weist Frankreich in
absoluten Zahlen die höchste Staatsverschuldung der Eurozone auf vor
Italien (3,0 Billionen) und Deutschland mit derzeit 2,7 Billionen
Euro. Gemessen am BIP rangieren die Franzosen bei der Schuldenquote
auf Platz drei hinter Griechenland (153 Prozent) und Italien (138
Prozent). Deutschland ist aktuell „nur“ mit 62,3 Prozent des BIP
verschuldet.
Darüber
hinaus gibt es eine europäische Dimension: Frankreich ist nach
Deutschland die größte und wichtigste Volkswirtschaft der Eurozone.
Ohne schlüssiges Konzept, wie der Staat das Defizit eindämmen will,
könnte das Land in eine Schuldenspirale geraten. Sie hätte das
Potenzial, die die gesamte Eurozone zu destabilisieren.
Renditen französischer
Staatsleihen schießen nach oben
Schon im Vorfeld haben die
Kapitalmärkte reagiert: Französische Staatsanleihen werden
verkauft. Dadurch sinken ihre Kurse und die Renditen steigen. Zuletzt
stieg die Rendite für zehnjährige französische Staatsanleihen auf
3,5 Prozent und notiert damit über der Rendite ihrer spanischen
Pendants und nur knapp unter der Rendite des hoch verschuldeten
Italiens. Der Spread, also der Renditeabstand, zwischen deutschen und
französischen zehnjährigen Staatsanleihen stieg dadurch auf fast 80
Basispunkte und liegt damit über den Werten der Staatsanleihen
Spaniens oder Griechenlands.
allen Szenarien
würden die Renditen französischer Staatsanleihen weiter steigen. In
der Folge könnte auch die Stabilität der gesamten Eurozone erneut
infrage gestellt werden. Dann würden auch die Renditen der übrigen
Euroländer steigen – was auch die deutschen Verschuldungspläne
und den Bundeshaushalt treffen würde.
Präsident Emmanuel Macron kommt
nur noch auf 21 Prozent Zustimmung, Bayrou gar nur auf zwölf
Prozent.
Breiter Volksaufstand
Der
Blockadetag wirkt deshalb jetzt schon wie ein breiter Volksaufstand
gegen die unpopuläre Staatsführung. Die gesamte
Anti-Macron-Opposition ist dabei – auf der Rechten Marine Le Pen,
auf der Linken das "Unbeugsame Frankreich". Dessen Anführer
Jean-Luc Mélenchon versucht dem 10. September sogar ausdrücklich
einen Generalstreik aufzupfropfen und die Führung der Proteste zu
übernehmen.
Der Präsident und der Premier
versuchen der Bewegung zuvorzukommen. Bayrou hat am Montag bei einer
Pressekonferenz bekanntgegeben, er wolle nach Absprache mit Macron am
8. September, also zwei Tage vor der nationalen Blockade, eine
außerordentliche Parlamentssitzung einberufen. Dort werde er selber
die Vertrauensfrage stellen. Das Kalkül hinter dieser Flucht nach
vorn: Bayrou und Macron hoffen, dass die Rechte aus Angst vor einer
neuen Gewaltorgie am Blockadetag die Regierung stützen wird.
Lifestyle
Kultur
Macrons Stolperstein
Frankreichs Budget: Der Elefant
im EU-Raum
Präsident Emmanuel Macron kommt
nur noch auf 21 Prozent Zustimmung, Bayrou gar nur auf zwölf
Prozent.
Breiter Volksaufstand
Der
Blockadetag wirkt deshalb jetzt schon wie ein breiter Volksaufstand
gegen die unpopuläre Staatsführung. Die gesamte
Anti-Macron-Opposition ist dabei – auf der Rechten Marine Le Pen,
auf der Linken das "Unbeugsame Frankreich". Dessen Anführer
Jean-Luc Mélenchon versucht dem 10. September sogar ausdrücklich
einen Generalstreik aufzupfropfen und die Führung der Proteste zu
übernehmen.
From media
Der christdemokratische Premier
hat deshalb im neuen Etat 44 Milliarden Euro an Einsparungen
vorgesehen. Gesundheitsausgaben werden beschnitten, die Renten vor
dem Vorjahresniveau eingefroren; 3000 Beamtenstellen fallen weg, wie
auch zwei Feiertage, darunter Ostermontag.
Wie einschneidend diese
Maßnahmen sind, ist umstritten. Ein Beispiel: 3000 Stellen sind nur
0,05 Prozent der 5,7 Millionen öffentlichen Stellen in Frankreich.
In den letzten zwei Jahrzehnten hatte die Zahl der Staatsstellen um
500.000 zugenommen. Das rechtsliberale Magazin Valeurs actuelles
spottete deshalb, Bayrou zücke in Wahrheit "nicht die
Kettensäge, sondern nur die Gartenschere".
Warum geht das Budget trotzdem
nicht durch?
Nicht
nur die Aktion "Tout bloquer" ("Alles blockieren")
zeigt: Die Streichung zweier Feiertage – und das ohne Lohnkorrektur
– wird von vielen als Angriff auf das französische Savoir-vivre
angesehen. Die Franzosen sind aufgebracht: Alles wird teurer, das
Leben wird härter – und jetzt sollen sie auch noch länger
malochen! Ostern würde zu einem normalen Wochenende verkümmern. Die
Regierung wird dadurch nicht beliebter: "Wenn Bayrou einmal
abgehauen ist, werden wir so glücklich sein, dass wir daraus einen
neuen Feiertag machen", flachste einer in den sozialen Medien.
Die Zeitschrift Alternatives
économiques moniert, Bayrou dramatisiere die Lage der Staatsfinanzen
bewusst, um sich und Macron vor der Vertrauensfrage als
verantwortungsbewusste Politiker darzustellen. Dabei habe Macron seit
seinem Amtsbeginn selbst tausend Milliarden Euro verprasst, und das
nicht nur in der Covid-Zeit.
Und jetzt, fügt das linke
Magazin an, drohe das "Austeritätsbudget" die Wirtschaft
noch ganz auszubluten. Besser wäre ihm zufolge die Einführung der
sogenannten Zucman-Steuer, benannt nach einem Mitarbeiter des
Kapitalismuskritikers Thomas Piketty: Die Vermögen von über 100
Millionen Euro würden stärker besteuert, was bis zu 20 Milliarden
Euro in die Staatskasse spülen könnte.
Die
Macronisten haben diese Reichensteuer aber im Senat abgelehnt. Ihr
Argument: Die gesamte Abgabe- und Steuerquote der Franzosen betrage
fast prohibitive 47 Prozent – ein internationaler Spitzenwert, der
die Wirtschaft zunehmend abwürge. Neue Steuern seien deshalb für
Frankreich tabu, hatte auch Bayrou vor der Sommerpause erklärt. Mit
dem Rücken zur Wand stehend erklärt er nun, er wolle die
"begütertsten Franzosen" stärker zur Kasse bitten. Nur so
dürfte es ihm gelingen, das Budgetdefizit von 5,4 Prozent
geringfügig zu senken.
Wer ist schuld an dem ganzen
Finanzdesaster?
Fakt
ist: Seit fünfzig Jahren haben die aufeinanderfolgenden Links- und
Rechts-Regierungen in Paris keinen ausgeglichenen Haushalt, keine
schwarze Null mehr zustande gebracht – weder Macron noch seine
Vorgänger Mitterrand, Chirac, Sarkozy oder Hollande. Alle türmten
die Staatsschulden und die Zinslast auf.
Die EU-Kommission legte sich
allerdings nie quer. Als ein Journalist den damaligen
Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker 2016 fragte, warum
Brüssel kein Bußverfahren gegen Paris einleite, sagte dieser
schulterzuckend: "Weil es Frankreich ist."
Klopft in Paris bald der IWF an?
Damals,
kurz vor Macrons Einzug in den Elysée-Palast, hatte Frankreichs
Staatsverschuldung noch 2100 Milliarden Euro betragen. Heute wiegt
der Elefant im EU-Raum, den man in Brüssel so ungern erwähnt wie in
Paris, 3300 Milliarden – mehr sogar als die chronische italienische
Schuldenlast. Wirtschaftsminister Eric Lombard musste am Montag
zugeben, dass Paris in zwei Wochen sogar höhere Anleihezinsen zahlen
werde als Rom. Und ein höheres Defizit aufweist als Italien.
Außerdem will Lombard eine
Intervention des Internationalen Währungsfonds (IWF) für den
französischen Patienten nicht mehr ausschließen. Die Grande Nation
wie ein Entwicklungsland behandeln, wie Griechenland, Spanien oder
Portugal zu einer Sparkur verdonnern? Die Franzosen, perplex, müssen
sich erst noch an diese demütigende Eventualität gewöhnen. Zuerst
wollen sie Bayrou in die Wüste schicken. Und Macron am liebsten
gleich hinterher: 67 Prozent der Franzosen wünschen sich laut einer
Umfrage, dass nach Bayrou auch der Präsident abdankt. (Stefan
Brändle aus Paris, 28.8.2025)
...
Bayrou, appointed by Macron just
nine months ago, vowed on Tuesday to “fight like a dog” to remain
in power. But the parliamentary arithmetic is stacked against him,
with opposition parties on the far right and the left already
declaring they will vote against him.
The PM’s troubles escalated
after he outlined proposals for a budgetary freeze in 2026 and the
abolition of two public holidays, a plan that drew howls of outrage
from all sides. Bayrou says austerity is imperative because France is
broke and on the cusp of a “national emergency” over its deficit
and debt.
By
now putting his own job on the line he appears to be daring political
opponents on the far right and left to press the nuclear button –
hoping they won’t want the blame for the ensuing upheaval with
France already facing pressure on the bond markets.
The timing suggests he is also
hoping to outmanoeuvre the anonymous organisers of “Bloquons Tout”,
a grassroots campaign that is threatening to bring the country to a
standstill with nationwide anti-cuts protests on 10 September.
Either way, Bayrou’s days in
the Matignon appear to be numbered. Angelique pointed out that the
veteran politician recently achieved the distinction of becoming the
most unpopular French prime minister since the start of the Fifth
Republic in 1958.
A snap poll for the French TV
channel TF1 published Wednesdsay morning showed that 63% are in
favour of dissolving parliament – in other words, fresh elections –
and 68% think Macron should resign if an election perpetuated the
current parliamentary gridlock.
Paul Taylor, a France-based
Guardian opinion contributor and senior visiting fellow with the
European Policy Centre, says Bayrou’s calculus is that if the vote
is purely on the fiscal crisis and the need to take drastic measures
to reduce the debt mountain, enough opposition MPs will abstain and
the government will survive with enhanced legitimacy.
“But it doesn’t look as if
either the political class or the public are buying Bayrou’s
argument that France is on the brink of a debt crisis,” he noted.
Bayrou was appointed after his
predecessor, Michel Barnier, was ousted after using special powers to
force through spending cuts after just three months in the role.
Because of the size of the
French economy, the uncertainty is a concern for the eurozone more
broadly. The Paris stock market tumbled after Bayrou’s
announcement, shares in French banks slid and borrowing costs have
risen.
https://www.theguardian.com/world/2025/aug/27/france-faces-fresh-turmoil-as-bayrou-gambles-on-a-confidence-vote-he-seems-doomed-to-lose
French opposition parties have
said they will not back Prime Minister François Bayrou after he
called a vote of confidence on 8 September on plans for deep budget
cuts.
....
If the government does collapse,
President Macron faces the choice of either leaving Bayrou in place
as head of a caretaker government, naming another prime minister or
calling new elections.
Bayrou made his announcement
after visiting the president during his holiday at Fort Brégançon
in the south of France, so Macron was fully briefed on the prime
minister's plans.
Macron himself has refused to
resign, and his term is due to continue until 2027, however it was
his decision to call snap elections in 2024 that left France with a
minority government made up of centrists and right-wing Republicans.
The 'Bloquons tout!' movement
aims to paralyze the country on September 10 in response to the
social cuts by François Bayrou's Government.
...
President Macron and Prime
Minister Bayrou are now the least popular executive duo of the Fifth
Republic, both below the 20% threshold of popular approval. Bayrou
faced, in fact, in July, the eighth vote of no confidence in six
months of his term, driven by the left-wing bloc and narrowly saved
thanks to the abstention of Marine Le Pen's National Rally, which,
however, has shown willingness to bring down the Government in the
next attempt if it persists in its "attack against French
workers and pensioners."
...
François Ruffin, a documentary
filmmaker and commentator close to Jean-Luc Mélenchon and La France
Insoumise, predicts that what may happen in September will be "a
popular censorship before parliamentary censorship", which could
end with the fall of Bayrou's Government and possibly, ultimately,
with the calling of new early elections.
....
According
to the French National Institute of Statistics and Economic Studies
(INSEE), France's