Friday, 29 August 2025

FRANCE S BORROWING COSTS SOAR SUDDENLY, FIN MIN SAYS IMF BAILOUT MAY BE NEEDED, MACRONS LAWSUIT AGAINST CANDACE OWENS MAY HAVE DENTED CONFIDENCE IN THE GOV

 

FRENCH FIN MIN SAYS FRANCE MAY HAVE TO SEEK IMF BAILOUT AS CRISIS GROWS OVER ITS CREDIT RISK, NOW WORSE THAN ITALY

FRANCE S DEBT CRISIS RISKS SPILLING INTO OTHER EUROEONE COUNTRIES

REVOLUTION CLOSE AS THE MOVEMENT BLOQUONS TOUT PLEDGES TO BRING FRANCE TO A HALF ON SEPT 10TH

POLLS SHOW 63% OF THE FRENCH SUPPORT BLOQUONS TOUT

MACRON S ILL JUDGED LAWSUIT AGAINST CANDACE OWENS OVER BRIGITTE MAY HAVE CONTRIBUTED TO A FLIGHT FROM THE FRENCH TREASURIES

MACRON S DISREGARD FOR THE FACTS AND LAW IN HIS VIRAL LAWSUIT MAY HAVE FUELLED DOUBTS ABOUT HIS LEADERSHIP ABILITIES



From media

France is edging closer to potentially seeking a bailout from the International Monetary Fund (IMF) as its government faces mounting pressures, with Finance Minister Eric Lombard acknowledging that the risk of IMF intervention is "in front of us." The country’s economic instability has been worsened by a ballooning national debt and a rising budget deficit, expected to hit 5.4% of GDP this year, according to reports.



Lombard admitted that while the government hopes to avoid seeking IMF help, it’s a possibility they can’t rule out. "It is a risk that we would like to avoid, and one that we should avoid, but I cannot tell you that this risk does not exist," he said. France’s debt currently stands at a record €3.3 trillion (£2.85 trillion), surpassing the size of its entire economy, putting significant pressure on the government’s ability to maintain fiscal control.



On August 26, long-term borrowing costs for France reached their highest level since 2011, with the yield on 30-year French bonds rising to a 14-year high of 4.42%. The 10-year yield also rose to its highest level since March, further highlighting doubts about the country's economic future.

https://www.businesstoday.in/world/story/frances-national-debt-surpasses-gdp-finance-minister-maybe-heading-for-imf-bailout-491516-2025-08-28

debt stood at €3.345 trillion at the end of the first quarter of 2025. This figure has increased significantly over the past two decades. From 60% of the gross domestic product (GDP) at the start of the 2000s, it crossed the 100% threshold in 2020 due to the pandemic and has continued to rise, reaching 113.9% of GDP this year.

What does this mean?



The difference between French and German government bond yields is a key barometer of investor confidence in France’s fiscal outlook. When the gap widens, it signals rising anxiety—like back in June after President Macron’s snap elections, and now again with new political gridlock and US trade tensions driving the spread up. Analysts at MUFG highlight echoes of last December, when failed budgets and a prime minister’s resignation sent the spread near a recent high. So far, currency markets have stayed calm, and ING expects the eur/usd rate to hold steady unless French risks intensify. But with a September 8 confidence vote and a looming ratings review from Fitch, investors are wary. Unresolved policy standoffs and questions over budget discipline remain, while Japanese buyers—who once stepped away from French debt—are still tiptoeing back in.





France’s fiscal reputation faces renewed pressure, with the OAT/Bund spread at its widest since last year’s biggest political shocks. Further downgrades from credit agencies like Fitch could trigger more selling—especially among cautious foreign investors. While some technical factors play a role, any fresh twists or deeper political divides could jolt bond and currency markets again.





France’s gridlock highlights wider European worries about political fragmentation, lackluster reforms, and ballooning public debt. A failed confidence vote in September could open the door to another government shakeup, sending ripples through global investor sentiment toward European assets. Beyond France, the episode raises big questions about Europe’s capacity to manage rising populism and external shocks without stumbling.

https://finimize.com/content/french-political-drama-sends-oatbund-spread-to-new-highs



Frankreichs Premierminister François Bayrou ist wahrlich nicht zu beneiden: Die vorherigen Regierungen – und Präsident Macron selbst – haben einen Schuldenberg in Höhe von 3,3 Billionen Euro aufgetürmt, das sind 114 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Damit weist Frankreich in absoluten Zahlen die höchste Staatsverschuldung der Eurozone auf vor Italien (3,0 Billionen) und Deutschland mit derzeit 2,7 Billionen Euro. Gemessen am BIP rangieren die Franzosen bei der Schuldenquote auf Platz drei hinter Griechenland (153 Prozent) und Italien (138 Prozent). Deutschland ist aktuell „nur“ mit 62,3 Prozent des BIP verschuldet.



Darüber hinaus gibt es eine europäische Dimension: Frankreich ist nach Deutschland die größte und wichtigste Volkswirtschaft der Eurozone. Ohne schlüssiges Konzept, wie der Staat das Defizit eindämmen will, könnte das Land in eine Schuldenspirale geraten. Sie hätte das Potenzial, die die gesamte Eurozone zu destabilisieren.

Renditen französischer Staatsleihen schießen nach oben



Schon im Vorfeld haben die Kapitalmärkte reagiert: Französische Staatsanleihen werden verkauft. Dadurch sinken ihre Kurse und die Renditen steigen. Zuletzt stieg die Rendite für zehnjährige französische Staatsanleihen auf 3,5 Prozent und notiert damit über der Rendite ihrer spanischen Pendants und nur knapp unter der Rendite des hoch verschuldeten Italiens. Der Spread, also der Renditeabstand, zwischen deutschen und französischen zehnjährigen Staatsanleihen stieg dadurch auf fast 80 Basispunkte und liegt damit über den Werten der Staatsanleihen Spaniens oder Griechenlands.



allen Szenarien würden die Renditen französischer Staatsanleihen weiter steigen. In der Folge könnte auch die Stabilität der gesamten Eurozone erneut infrage gestellt werden. Dann würden auch die Renditen der übrigen Euroländer steigen – was auch die deutschen Verschuldungspläne und den Bundeshaushalt treffen würde.



Präsident Emmanuel Macron kommt nur noch auf 21 Prozent Zustimmung, Bayrou gar nur auf zwölf Prozent.

Breiter Volksaufstand



Der Blockadetag wirkt deshalb jetzt schon wie ein breiter Volksaufstand gegen die unpopuläre Staatsführung. Die gesamte Anti-Macron-Opposition ist dabei – auf der Rechten Marine Le Pen, auf der Linken das "Unbeugsame Frankreich". Dessen Anführer Jean-Luc Mélenchon versucht dem 10. September sogar ausdrücklich einen Generalstreik aufzupfropfen und die Führung der Proteste zu übernehmen.



Der Präsident und der Premier versuchen der Bewegung zuvorzukommen. Bayrou hat am Montag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben, er wolle nach Absprache mit Macron am 8. September, also zwei Tage vor der nationalen Blockade, eine außerordentliche Parlamentssitzung einberufen. Dort werde er selber die Vertrauensfrage stellen. Das Kalkül hinter dieser Flucht nach vorn: Bayrou und Macron hoffen, dass die Rechte aus Angst vor einer neuen Gewaltorgie am Blockadetag die Regierung stützen wird.



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Macrons Stolperstein

Frankreichs Budget: Der Elefant im EU-Raum



Präsident Emmanuel Macron kommt nur noch auf 21 Prozent Zustimmung, Bayrou gar nur auf zwölf Prozent.

Breiter Volksaufstand



Der Blockadetag wirkt deshalb jetzt schon wie ein breiter Volksaufstand gegen die unpopuläre Staatsführung. Die gesamte Anti-Macron-Opposition ist dabei – auf der Rechten Marine Le Pen, auf der Linken das "Unbeugsame Frankreich". Dessen Anführer Jean-Luc Mélenchon versucht dem 10. September sogar ausdrücklich einen Generalstreik aufzupfropfen und die Führung der Proteste zu übernehmen.





From media

Der christdemokratische Premier hat deshalb im neuen Etat 44 Milliarden Euro an Einsparungen vorgesehen. Gesundheitsausgaben werden beschnitten, die Renten vor dem Vorjahresniveau eingefroren; 3000 Beamtenstellen fallen weg, wie auch zwei Feiertage, darunter Ostermontag.



Wie einschneidend diese Maßnahmen sind, ist umstritten. Ein Beispiel: 3000 Stellen sind nur 0,05 Prozent der 5,7 Millionen öffentlichen Stellen in Frankreich. In den letzten zwei Jahrzehnten hatte die Zahl der Staatsstellen um 500.000 zugenommen. Das rechtsliberale Magazin Valeurs actuelles spottete deshalb, Bayrou zücke in Wahrheit "nicht die Kettensäge, sondern nur die Gartenschere".

Warum geht das Budget trotzdem nicht durch?



Nicht nur die Aktion "Tout bloquer" ("Alles blockieren") zeigt: Die Streichung zweier Feiertage – und das ohne Lohnkorrektur – wird von vielen als Angriff auf das französische Savoir-vivre angesehen. Die Franzosen sind aufgebracht: Alles wird teurer, das Leben wird härter – und jetzt sollen sie auch noch länger malochen! Ostern würde zu einem normalen Wochenende verkümmern. Die Regierung wird dadurch nicht beliebter: "Wenn Bayrou einmal abgehauen ist, werden wir so glücklich sein, dass wir daraus einen neuen Feiertag machen", flachste einer in den sozialen Medien.



Die Zeitschrift Alternatives économiques moniert, Bayrou dramatisiere die Lage der Staatsfinanzen bewusst, um sich und Macron vor der Vertrauensfrage als verantwortungsbewusste Politiker darzustellen. Dabei habe Macron seit seinem Amtsbeginn selbst tausend Milliarden Euro verprasst, und das nicht nur in der Covid-Zeit.



Und jetzt, fügt das linke Magazin an, drohe das "Austeritätsbudget" die Wirtschaft noch ganz auszubluten. Besser wäre ihm zufolge die Einführung der sogenannten Zucman-Steuer, benannt nach einem Mitarbeiter des Kapitalismuskritikers Thomas Piketty: Die Vermögen von über 100 Millionen Euro würden stärker besteuert, was bis zu 20 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen könnte.



Die Macronisten haben diese Reichensteuer aber im Senat abgelehnt. Ihr Argument: Die gesamte Abgabe- und Steuerquote der Franzosen betrage fast prohibitive 47 Prozent – ein internationaler Spitzenwert, der die Wirtschaft zunehmend abwürge. Neue Steuern seien deshalb für Frankreich tabu, hatte auch Bayrou vor der Sommerpause erklärt. Mit dem Rücken zur Wand stehend erklärt er nun, er wolle die "begütertsten Franzosen" stärker zur Kasse bitten. Nur so dürfte es ihm gelingen, das Budgetdefizit von 5,4 Prozent geringfügig zu senken.

Wer ist schuld an dem ganzen Finanzdesaster?



Fakt ist: Seit fünfzig Jahren haben die aufeinanderfolgenden Links- und Rechts-Regierungen in Paris keinen ausgeglichenen Haushalt, keine schwarze Null mehr zustande gebracht – weder Macron noch seine Vorgänger Mitterrand, Chirac, Sarkozy oder Hollande. Alle türmten die Staatsschulden und die Zinslast auf.



Die EU-Kommission legte sich allerdings nie quer. Als ein Journalist den damaligen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker 2016 fragte, warum Brüssel kein Bußverfahren gegen Paris einleite, sagte dieser schulterzuckend: "Weil es Frankreich ist."

Klopft in Paris bald der IWF an?



Damals, kurz vor Macrons Einzug in den Elysée-Palast, hatte Frankreichs Staatsverschuldung noch 2100 Milliarden Euro betragen. Heute wiegt der Elefant im EU-Raum, den man in Brüssel so ungern erwähnt wie in Paris, 3300 Milliarden – mehr sogar als die chronische italienische Schuldenlast. Wirtschaftsminister Eric Lombard musste am Montag zugeben, dass Paris in zwei Wochen sogar höhere Anleihezinsen zahlen werde als Rom. Und ein höheres Defizit aufweist als Italien.



Außerdem will Lombard eine Intervention des Internationalen Währungsfonds (IWF) für den französischen Patienten nicht mehr ausschließen. Die Grande Nation wie ein Entwicklungsland behandeln, wie Griechenland, Spanien oder Portugal zu einer Sparkur verdonnern? Die Franzosen, perplex, müssen sich erst noch an diese demütigende Eventualität gewöhnen. Zuerst wollen sie Bayrou in die Wüste schicken. Und Macron am liebsten gleich hinterher: 67 Prozent der Franzosen wünschen sich laut einer Umfrage, dass nach Bayrou auch der Präsident abdankt. (Stefan Brändle aus Paris, 28.8.2025)

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Bayrou, appointed by Macron just nine months ago, vowed on Tuesday to “fight like a dog” to remain in power. But the parliamentary arithmetic is stacked against him, with opposition parties on the far right and the left already declaring they will vote against him.



The PM’s troubles escalated after he outlined proposals for a budgetary freeze in 2026 and the abolition of two public holidays, a plan that drew howls of outrage from all sides. Bayrou says austerity is imperative because France is broke and on the cusp of a “national emergency” over its deficit and debt.



By now putting his own job on the line he appears to be daring political opponents on the far right and left to press the nuclear button – hoping they won’t want the blame for the ensuing upheaval with France already facing pressure on the bond markets.







The timing suggests he is also hoping to outmanoeuvre the anonymous organisers of “Bloquons Tout”, a grassroots campaign that is threatening to bring the country to a standstill with nationwide anti-cuts protests on 10 September.



Either way, Bayrou’s days in the Matignon appear to be numbered. Angelique pointed out that the veteran politician recently achieved the distinction of becoming the most unpopular French prime minister since the start of the Fifth Republic in 1958.



A snap poll for the French TV channel TF1 published Wednesdsay morning showed that 63% are in favour of dissolving parliament – in other words, fresh elections – and 68% think Macron should resign if an election perpetuated the current parliamentary gridlock.



Paul Taylor, a France-based Guardian opinion contributor and senior visiting fellow with the European Policy Centre, says Bayrou’s calculus is that if the vote is purely on the fiscal crisis and the need to take drastic measures to reduce the debt mountain, enough opposition MPs will abstain and the government will survive with enhanced legitimacy.



But it doesn’t look as if either the political class or the public are buying Bayrou’s argument that France is on the brink of a debt crisis,” he noted.



Bayrou was appointed after his predecessor, Michel Barnier, was ousted after using special powers to force through spending cuts after just three months in the role.



Because of the size of the French economy, the uncertainty is a concern for the eurozone more broadly. The Paris stock market tumbled after Bayrou’s announcement, shares in French banks slid and borrowing costs have risen.

https://www.theguardian.com/world/2025/aug/27/france-faces-fresh-turmoil-as-bayrou-gambles-on-a-confidence-vote-he-seems-doomed-to-lose



French opposition parties have said they will not back Prime Minister François Bayrou after he called a vote of confidence on 8 September on plans for deep budget cuts.

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If the government does collapse, President Macron faces the choice of either leaving Bayrou in place as head of a caretaker government, naming another prime minister or calling new elections.



Bayrou made his announcement after visiting the president during his holiday at Fort Brégançon in the south of France, so Macron was fully briefed on the prime minister's plans.



Macron himself has refused to resign, and his term is due to continue until 2027, however it was his decision to call snap elections in 2024 that left France with a minority government made up of centrists and right-wing Republicans.





The 'Bloquons tout!' movement aims to paralyze the country on September 10 in response to the social cuts by François Bayrou's Government.

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President Macron and Prime Minister Bayrou are now the least popular executive duo of the Fifth Republic, both below the 20% threshold of popular approval. Bayrou faced, in fact, in July, the eighth vote of no confidence in six months of his term, driven by the left-wing bloc and narrowly saved thanks to the abstention of Marine Le Pen's National Rally, which, however, has shown willingness to bring down the Government in the next attempt if it persists in its "attack against French workers and pensioners."

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François Ruffin, a documentary filmmaker and commentator close to Jean-Luc Mélenchon and La France Insoumise, predicts that what may happen in September will be "a popular censorship before parliamentary censorship", which could end with the fall of Bayrou's Government and possibly, ultimately, with the calling of new early elections.

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According to the French National Institute of Statistics and Economic Studies (INSEE), France's

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